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Stand: 29.06.2017

Pressemitteilung

Caritas zum „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai

Gleichzeitig danken die Caritasvorstände, Caritasdirektor Michael Endres und Diakon Konrad Niederländer als Bischöflicher Beauftragter, mit der Abteilungsleiterin Altenhilfe, Heidi Brem, allen Pflegekräften für ihren großen Einsatz, um den Betreuten ein würdiges Leben zu ermöglichen und die Angehörigen zu unterstützen.

Eine Pflegerin geht mit einer Seniorin spazieren.

„Unsere Pflegekräfte leisten wirklich einen persönlichen Dienst für die pflegebedürftigen Menschen“. Diese erfahren, dass sie als einzigartige Persönlichkeiten mit ihrem individuellen Lebenslauf und ihren individuellen sozialen, kulturellen und religiösen Erfahrungen wahrgenommen und angenommen werden. Über 1.900 Pflegekräfte waren im letzten Jahr für 8.250  Seniorinnen und Senioren da; dies unter dem Dach der Caritas in der ambulanten Altenhilfe mit den 20 Sozialstationen und in der stationären Altenhilfe mit 14 Seniorenheimen.

Die Pflegekräfte haben dabei täglich einen Kompromiss zwischen den zeitlich-strukturellen Anforderungen und dem tatsächlichen Pflegebedarf sowie der erforderlichen Zeit für die persönliche Zuwendung zu finden. Die Caritas nimmt den „Internationalen Tag der Pflegenden“ zum Anlass, um darauf aufmerksam zu machen. Damit das Idealbild und die Realität nicht auseinanderfallen, müssen die Pflegekräfte stärker unterstützt werden. Denn der Bedarf an Pflegeleistungen und beruflich ausgeübter Pflege wird sich in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Deshalb ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe für Rahmenbedingungen zu sorgen, die den alten Menschen gerecht werden und gleichzeitig den Frauen und Männern in der Pflege. Dazu gehört, gesellschaftlich den Stellenwert der Pflege noch stärker bewusst zu machen und diesen Dienst deutlich höher wertzuschätzen.

Weil es um die Würde der betreuten Menschen geht, braucht das Pflegepersonal auch Rahmenbedingungen, die menschliche Zuwendung ermöglichen. Dazu gehören zukunftssichere gesetzliche und finanzielle Grundlagen. Weder Patienten noch Bewohner und ihre Pflegekräfte dürfen die Leidtragenden der grundlegenden Probleme bleiben. Mit den bisherigen personellen und finanziellen Mitteln ist eine optimale Refinanzierung der Pflege nicht möglich.

Das Datum des Internationalen Tag der Pflegenden geht zurück auf den Geburtstag der britischen Pionierin und Krankenschwester Florence Nightingale am 12. Mai 1820. Sie setzte im 19. Jahrhundert weitreichende Reformen im Gesundheitswesen Großbritanniens durch.


Lesen Sie hier einen Bericht vom Leiter des Caritas-Seniorenheims St. Josef in Hauzenberg Franz Hackl, anlässlich des Besuches von Domkapitular Gerhard Auer zum Tag der Pflege. (PDF-Datei)