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Stand: 26.10.2018

Pressemitteilung

Digitalisierung menschlich gestalten - 20. KongressMesse „ConSozial“ in Nürnberg

Der Caritas-Präsident betonte, Digitalisierung könne beispielsweise Menschen mit Behinderung helfen, Barrieren abzubauen und die Lebensqualität zu steigern. Sie kann aber auch die gesundheitliche Versorgung unterstützen.

Landes-Caritasdirektor B. Piendl und Kerstin Schreyer, Bayer. Staatsministerin, lassen sich den Assistenzroboter erläutern. Mit dabei Diakon K. Niederländer und Caritasdirektor M. EndresLandes-Caritasdirektor Bernhard Piendl und Kerstin Schreyer, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, lassen sich den Assistenzroboter erläutern. Mit dabei auf der ConSozial die Passauer Caritasvorstände Diakon Konrad Niederländer (hi. 2. v.li.) und Caritasdirektor Michael Endres (hi. 3.v.li).Caritas

Ein Beispiel dafür stellte die Caritas an ihrem Messestand vor. EDAN ist ein Assistenzroboter, der pflegebedürftige Personen und Menschen mit Behinderungen im Alltag unterstützen sollte. Dabei arbeiten Technologieexperte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie Pflege- und Bildungsexperten des Caritasverbands für München und Oberbayern zusammen. Der feinfühlige Leichtbauroboterarm und die Fünf-Finger-Hand gewährleisten die Sicherheit für den Nutzer und erlauben vielfältige Interaktionen mit der Umgebung. Dabei wird in der Steuerung nicht wie üblich auf einen Joystick gesetzt, sondern es werden auf der Hautoberfläche Muskelsignale gemessen und im Anschluss verarbeitet (EMG) um Bewegungskommandos für den Roboter zu erzeugen und etwa die Hand sicher zu einem Glas zu führen und dieses zu greifen.

Wie Wohlfahrtsverbände, soziale Einrichtungen und Sozialwirtschaft den digitalen Wandel gestalten können, war in über 100 Kongressforen Thema. Die "Consozial" ist Deutschlands größte KongressMesse der Sozialwirtschaft und Leitveranstaltung für Fach- und Führungskräfte. Es zeigte sich, dass die Soziale Arbeit in der Digitalisierung ankommen, der Mensch aber trotzdem im Mittelpunkt stehen muss. Daher der Titel "Digitalisierung menschlich gestalten". Dies geht nur, wenn Vertreter der Wissenschaft, Politik, Verbände, Dienstleister, Mitarbeitende und Kunden miteinander das Gespräch suchen.