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Stand: 29.06.2017

Pressemitteilung

Erfolgreiche Teilnahme an der Regensburger Hochschulmesse

Nahezu 190 Aussteller präsentierten sich bei der diesjährigen Firmenkontaktmesse an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg und gaben Auskunft zu ihren Unternehmen, Praktikumsstellen, Abschlussarbeiten und Jobs. Für die Caritas Passau waren Thomas Furthmeier (Fachreferent Personal) und Eva-Maria Prey (Werkstudentin) aus der Abteilung Personal vor Ort, um sich dem Andrang der zukünftigen Nachwuchskräfte zu stellen und die vielen Fragen zu beantworten. Neben der allgemeinen Vorstellung des Verbandes, informierten sich die Studenten vor allem über Praktika und berufliche Einstiegsmöglichkeiten in den sozialen Diensten und Einrichtungen der Caritas.

Caritas Passau bei der Hochschulmesse RegensburgFür die Caritas Passau waren Thomas Furthmeier (Fachreferent Personal) und Eva-Maria Prey (Werkstudentin) aus der Abteilung Personal vor OrtCaritas

Für uns als Verband hat sich die Teilnahme an der Hochschulmesse gelohnt, zieht Thomas Furthmeier Bilanz: "Wir haben die Messe für gezieltes Recruiting genutzt. Unter dem Motto Daheim ist es am schönsten wollten wir junge Menschen, die aus der Diözese Passau stammen und an der Hochschule in Regensburg studieren, für Praktika und Jobs in der Heimat zurückgewinnen. Letztlich geht es für unsere Region darum, im Werben um spätere Fach- und Führungskräfte den Ballungsräumen München und Regensburg Paroli bieten zu können. In der Gesamtsicht sind wir begeistert, wie viele potenzielle Bewerber und Bewerberinnen unseren Stand aufgesucht haben."

Die beiden Vertreter der Caritas Passau konnten mit einigen vielversprechenden Kandidaten sprechen und sie dazu motivieren, sich für ein Praktikum im Verband zu bewerben. "Die erste Bewerbung ist mittlerweile im Postfach eingegangen und vielleicht ist der passende Mitarbeiter oder die ideale Mitarbeiterin von morgen bereits dabei", berichten sie. Angesichts der hohen Resonanz steht schon heute fest, dass der Caritasverband auch kommendes Jahr wieder mit dabei sein wird.

Entscheidend ist bei der Präsentation der eigenen Organisation vor allem, authentisch wiederzugeben, was Studierende im betrieblichen Alltag tatsächlich erwartet und welche beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten bestehen. Umgekehrt lernt man in vielen offenen Gesprächen die Vorstellungen der jungen Generation kennen. Die jungen Menschen sind durchaus selbstbewusst und haben sehr hohe Erwartungen an die Personalpolitik und die Organisationskultur ihrer zukünftigen Arbeitgeber. Gefordert werden, so Fachreferent Thomas Furthmeier, ein wertschätzendes Arbeitsklima, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Partizipation an Entscheidungsprozessen. 

Sozialpädagogen dringend gesucht
Schon jetzt ist es für viele Caritasverbände schwierig, fachlich kompetente Sozialpädagogen zu finden, die zu ihnen passen. Gesellschaftliche Veränderungsprozesse wie der demografische Wandel und die gleichzeitige Zunahme nach sozialen Diensten verstärken diese Herausforderung. Der Arbeitsmarkt in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft entwickelt sich volkswirtschaftlich betrachtet immer rasanter von einem Anbieter- zu einem Nachfrager-Markt.

Die Studierenden im Fachgebiet Soziale Arbeit sind somit heiß begehrt und kennen ihren Wert. Wen man auch fragt - echte Zukunftsängste äußert niemand unter den interessierten jungen Frauen und Männern, eventuell keinen Platz fürs Praktikum oder die erste Anstellung zu finden. Umso wichtiger ist es für die Caritas, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Es gilt dabei einerseits, die eigenen Vorzüge als kirchlicher Arbeitgeber herauszustellen. Zu diesen zählen beispielsweise der christliche Grundauftrag, Familienbewusstheit und Vertrauenswürdigkeit. Mitarbeiter der Caritas suchen nach dem "besonderen Geist" und möchten als Menschen angenommen werden. Andererseits geht es darum, sich auf die neue Generation einzulassen. Das heißt, deren Motive und Bedürfnisse wahrzunehmen und entsprechend in Stellenzuschnitten zu berücksichtigen. (fu)
 

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