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Stand: 29.06.2017

Pressemitteilung

Maria-Hilf-Woche 2017 „Mit Kindern Gott entdecken“ am Samstag, 24. Juni

Sind doch die Erzieherinnen heute auch Vermittlerinnen von Glauben und persönlicher Jesus-Beziehung für die Kinder und die jungen Familien. So steht der Tag unter dem Leitwort "Mit Kindern Gott entdecken". Der Pontifikalgottesdienst mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB im Dom St. Stephan beginnt um 10.00 Uhr. Über Mittag und am Nachmittag ist rund um den Domplatz ein buntes Programm mit Dom- und Stadtführungen, Puppenspiel, Kinderliedern und Tanz geplant. Um 15.15 Uhr beginnt die Domorgelmeditation. Mit dem Segen des Bischofs endet der Begegnungstag. "Stiften wir Gemeinschaft und eröffnen Räume lebendiger Glaubenserfahrung", lädt der Bischof ein, "sich einzubringen und sich hineinnehmen zu lassen in die Begegnung mit dem Herrn auf dem Weg Mariens, der Helferin der Christen".

Mit der Festwoche will Bischof Oster eine Tradition des persönlichen Glaubensbekenntnisses und -zeugnisses begründen. Ihm geht es darum, Christus zu erkennen, mit dem Herzen zu erkennen, "und sich dann von Ihm wirklich berühren lassen". Das ist für den Bischof "der Anfang jeder neuen Evangelisierung". Die persönliche Begegnung, diese Berührung, sei der eigentliche Anfang des Christseins. Die Gottesmutter Maria sei eine Zeugin Jesu, "deren ganzes Leben bestimmt war von der Gegenwart Gottes in ihr". Maria sei damit "unsere Mutter, Mutter aller Christinnen und Christen und unsere Helferin auf dem Weg zu Jesus". Bischof Oster ist überzeugt, dass ein Aufbruch der Kirche vor allem mit Menschen gelinge, die sich durch die Begegnung mit Jesus verändern haben lassen. Die größte Zeugin schlechthin ist Maria, die Mutter Gottes. "In ihrer Nähe begegnet uns Jesus über bloße Bilder hinaus, in ihrer Nähe kommen wir dem Herrn näher, von Herz zu Herz", so Oster, der auch Papst Franziskus und sein Schreiben "Evangelii Gaudium" zitierte. Der Papst schreibt darin, dass Maria es gewesen sei, die die "missionarische Explosion" zu Pfingsten möglich gemacht habe. "Ohne sie können wir den Geist der neuen Evangelisierung nie ganz verstehen".

Bischof Dr. Stefan Oster (SDB) hat die Maria-Hilf-Woche wie schon im vergangenen Jahr zum Hochfest "Maria - Hilfe der Christen" ausgerufen, das vor allem die Salesianer Don Boscos begehen. Gleichzeitig jährte sich an diesem Festtag das Weihejubiläum des Passauer Oberhirten zum dritten Mal.

Die Maria-Hilf-Woche wird mit gutem Grund gefeiert: Die Marienverehrung hatte im 17. Jahrhundert im süddeutschen und österreichischen Raum besondere Bedeutung und die Mariahilf-Kirche in Passau spielt dabei eine tragende Rolle. Darauf hat auch Bischof Oster in seiner Predigt hingewiesen. "Und unsere Maria-Hilf-Kirche hier über der Stadt Passau, war ein, wenn nicht der, Ausgangspunkt dieses Aufschwungs der Maria-Hilf-Verehrung, besonders dieses Gnadenbild hier in der Kirche." Hunderte von Kopien dieses Bildes hätten in vielen Gotteshäusern Einzug gehalten, "auch in meiner Heimatstadt Amberg, wo ich unter dem Maria-Hilf-Berg groß geworden bin".

Diesen Geist und diesen missionarischen Aufbruch wünscht sich der Passauer Oberhirte auch für das Bistum Passau und lädt alle Gläubigen zum gemeinsamen Gebet ein. Eigens für die Festwoche gibt es ein kleines Gebetsbild mit dem Wallfahrtsbild der Gottesmutter und dem Gebet zur Maria-Hilf-Woche für die Diözese Passau. Nach der Predigt entzündete Bischof Oster die Maria-Hilf-Kerze.

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Maria-Hilf-Woche 2017

Programmablauf der Maria-Hilf-Woche 2017 in Passau