URL: www.caritas-passau.de/aktuelles/presse/mit-aschermittwoch-beginnt-die-oesterliche-busszeit-045e7058-b066-4895-bf85-f725
Stand: 29.06.2017

Pressemitteilung

Mit Aschermittwoch beginnt die österliche Bußzeit

Durch Verzicht auf Handy- oder Medienkonsum, Verzicht auf Mobilität oder Shopping.

"Fasten macht uns offener und sensibler für die Gegenwart Gottes in einer Welt in der wir oft vollgestopft sind mit äußerem Reichtum und Genuss und nicht selten umso leerer an innerer Erfüllung", so Bischof Dr. Stefan Oster SDB. Wer fastet, gewinnt ein weiteres Herz für Gott und damit auch für die anderen.

Aschenauflegung

Im Gottesdienst am Aschermittwoch zeichnet der Priester den Gläubigen ein Kreuz aus Asche auf die Stirn. Das Aschekreuz ist ein äußeres Zeichen für den Beginn der Fastenzeit und ein Symbol für die Vergänglichkeit allen Lebens: "Bedenke, Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staube zurückkehrst". Es ist ein Zeichen der Umkehr, Buße und Reinigung.

Das Aschenkreuz soll außerdem zeigen, dass Leben und Sterben zusammengehören. Die Christen sollen sich besinnen, den eigenen Weg überdenken und sich durch diese Umkehr auf das Osterfest vorbereiten.

Der Empfang des Aschenkreuzes ist schon seit dem 11. Jahrhundert bezeugt. Schon in der Antike und im Alten Testament galt die Asche als Zeichen der Nichtigkeit und Vergänglichkeit.
Übrigens: Die geweihte Asche sind die Überreste von verbrannten Palmzweigen. Neben dem Karfreitag ist der Aschermittwoch der einzige vorgeschriebene strenge Fastentag in der katholischen Kirche.

Aschermittwoch

Bischof Oster feiert am Aschermittwoch, 14. Februar, um 18.00 Uhr, einen Gottesdienst im Dom St. Stephan und eröffnet damit die Fasten- und österliche Bußzeit.
Das Aschenkreuz, das die Gläubigen bei diesem Gottesdienst empfangen, ist ein Zeichen für die Umkehr und Zeichen dafür, dass Gott im Leben der Menschen Platz findet.

www.bistum-passau.de