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Stand: 29.06.2017

Pressemitteilung

Weihnachtshilfe für die Tafel Passau

Passauer Runde spendet an Tafel PassauDie Tafel Passau kann dank großzügiger Spenden viele notleidende Familien und vor allem Kinder rund um die Festtage unterstützen. (V.li.) Caritasdirektor Michael Endres, Bischof Dr. Stefan Oster, die Initiatorin der Passauer Runde, Claudia Gugger-Bessinger, Tafel-Leiterin Ute Senff und Diakon Konrad Niederländer, Bischöflicher Beauftragter für den Caritasverband für die Diözese Passau e.V., freuten sich über diese Weihnachtshilfe. Caritas

Die Tafel Passau hat am Donnerstag, 21. Dezember großzügige Spenden bekommen, um Lichtblicke schaffen zu können. Für die Passauer Runde überreichte Claudia Gugger-Bessinger einen Scheck in Höhe von 18.731 Euro. Bischof Dr. Stefan Oster brachte zusätzlich 1000 Euro mit.
Für Caritasdirektor Michael Endres, Diakon Konrad Niederländer, Bischöflicher Beauftragter für den Caritasverband für die Diözese Passau e.V., die Tafel-Leiterin Ute Senff und Caritas-Abteilungsleiter Reinhold Url ist es eine außerordentliche Weihnachtshilfe. Bei der Tafel Passau im Konradinum erhalten wöchentlich rund 500 Frauen und Männer mit ihren Kindern kostenlose Lebensmittel. Die Nachfrage steigt.

Bischof Stefan Oster dankte für die direkte Hilfe, darüber hinaus dem Tafel-Team für "die hoffnungsvollen Worte, die für die Menschen gefunden werden und den Glauben, der zu diesem Dienst am Nächsten befähigt". Er sei "sehr dankbar für das große Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer", betonte Bischof Oster und überreichte 1000 Euro. Der Bischof verschickt keine persönliche Weihnachtspost und spendete stattdessen den Betrag für Porto und Karten heuer der Tafel. Obwohl Bischof Oster die Tradition der Weihnachtspost selbst nicht übernommen hat, freut sich der Oberhirte über die vielen guten Segenswünsche, die er per Post erhält. "Sie alle -  wie auch die vielen Notleidenden, die gerade in dieser Zeit auf unsere Hilfe hoffen - schließe ich in mein Gebet ein."

Passauer Runde setzt Zeichen für Kinder und Familien in Not

Die "Passauer Runde", so Claudia Gugger-Bessinger, will mit ihrer Privatinitiative und 18.731 Euro Familien und speziell Kinder gezielt zu fördern. "Wir wollten mit einer ganz besonderen Weihnachtsaktion in unserer Heimatstadt Gutes tun." Zusammen mit ihrem Mann, dem Maschinenbauunternehmer Günther Bessinger, gab sie im Oktober einen Privatempfang zu Ehren und in Anwesenheit der Bayerischen Landtagspräsidentin Barbara Stamm. Namhafte Unternehmer aus München und Salzburg folgten der Einladung und spendeten anstelle von Geschenken kräftig für die Tafel Passau. "Ich sehe es als Verpflichtung, etwas abzugeben und sich zu engagieren, wenn man die Möglichkeiten dazu hat! Jede Spende zählt und hilft!", betont sie. Spenden hätten auch Vorbildfunktion den eigenen Mitarbeitern gegenüber. "Sie sehen, die Eigentümer selbst sind für Menschen in Not da", erklärt sie.
Mit der "Passauer Runde" übernimmt der "MN Maschinenbau Niederwürschnitz" seit 12 Jahren unternehmerische Gesellschaftsverantwortung und habe in Deutschland und auf internationaler Ebene in sozialen Einrichtungen über 340.000 Euro Spendenmittel verteilen können. Namhafte Unternehmer aus ganz Deutschland sind seit vielen Jahren bereit, sich für die "Spendenprojekte der Passauer Runde zu engagieren." "Dafür bin ich zutiefst dankbar, es ist keine Selbstverständlichkeit!". Deswegen ist es Claudia Gugger-Bessinger wichtig, dass "jeder Euro zu 100 Prozent in die Spendenprojekte fließt". Sie hat weitere Firmen aus dem Freundeskreis gewinnen können, die mit Lebensmitteln den Festtagstisch dort bereichern, wo er eben nicht üppig gedeckt werden kann. Obst liefert Früchte Braun, Lebkuchen kommen von Lambertz Printen Aachen, Königsbauer Passau sorgt für Wurstwaren, Schwartau steuert Tee und Marmeladen, Claudia Doll, LTG Garching, Kaffee bei, Gemüse schenkt Max Bachhuber und der Lackierbetrieb Rathmayr legte nochmal eine Spende dazu. Die Charity-Lady versicherte: "Die Aktion der "Passauer Runde" geht 2018 in die nächste Runde, sodass wieder unbürokratisch und sinnvoll Projekte gefördert werden, für die der Staat ganz einfach nicht die Ressourcen hat!".