Einheitliche Schutzstandards mit einer neuen Kultur der Achtsamkeit

Der Caritasverband als Träger vieler Einrichtungen startet mit Beginn des neuen Jahres in vier Kindertageseinrichtungen mit der Entwicklung und Umsetzung von institutionellen Schutzkonzepten,
konzipiert und begleitet von Andrea Kramer (Präventionsbeauftragte).
Finanzielle unterstützt wird das Projekt durch die Glücksspirale.

Unser Anspruch ist, dass Kindertageseinrichtungen ein sicherer Ort sind, an dem wir achtsam den uns anvertrauten Kindern begegnen.

Idee des Schutzkonzeptes

Basiert auf der Erkenntnis, dass Strukturen und Konzepte in Kindertageseinrichtungen so verankert sind, dass Grenzverletzungen und Übergriffe erschwert, reduziert und grundsätzlich verhindert werden können.

Themen der Fortbildungs-Bausteine

  • Erwerb von Präventionskompetenz
  • Stärkung von Kinderkompetenzen
  • Wissen um Grenzen
  • Entwicklung eines Sexualpädagogischen Konzepts
  • Wirkung von Grenzsetzung
  • Auswirkung von Organisationsstrukturen
  • Konfliktfähigkeit
  • Leitungskompetenzen

Kernaufgabe von Prävention

  • Auseinandersetzung der Erwachsenen mit der eigenen Haltung zu Gewalt und ihrem Verständnis von Sexualität
  • Übernahme von Verantwortung
  • Mut haben, Positionen zu beziehen und diese in Handlung umzusetzen.

Die gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse fließen anschließend in einen Leitfaden, der allen katholischen Kindertageseinrichtungen als Standard zur Verfügung gestellt wird.

Im Bild von links: Andrea Irouschek (Fachberatung), Andrea Kramer (Präventionsbeauftragte) und Birgit Zachariae (Fachbereichsleiterin für Kita-Pädagogik und Qualität)

Im Bild von links:
Andrea Irouschek (Fachberatung), Andrea Kramer (Präventionsbeauftragte) und Birgit Zachariae (Fachbereichsleiterin für Kita-Pädagogik und Qualität)