Spende und Engagement

Freiwilligendienste

Das Wichtigste in Kürze:

 

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD)

  • Logo zum Bundesfreiwilligendienst

    steht Männern und Frauen offen
  • ist unabhängig vom Alter (frühester Einstieg mit 15 oder 16 Jahren nach Ende der Vollzeitschulpflicht)
  • läuft parallel zu den bewährten Jugendfreiwilligendiensten des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ)
  • ermöglicht einen Einblick in soziale Arbeitsfelder
  • Beginn ist jederzeit möglich
  • bietet die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung

Weitere Informationen:

Freiwilligendienste / Rahmenbedingungen

  • 39 Stunden pro Woche für Menschen unter 27 Jahren;
    Mehr als 20 bis 39 Stunden für Menschen über 27 Jahren
  • Einsatzdauer zwischen sechs und 18 Monaten
  • Taschengeld: derzeit 195 Euro bei Vollzeittätigkeit, entspr. weniger bei Teilzeit
  • Unterkunft & Verpflegung werden gestellt oder erstattet: derzeit ca. 420 Euro bei Vollzeit, entsprechend weniger bei Teilzeit
  • Beiträge zur Sozialversicherung werden übernommen
  • Seminartage entsprechend der Dienstzeit (für Menschen über 27 Jahre Teilnahme in angemessenem Umfang)

Freiwilligendienste / Pädagogische Begleitung

Die pädagogische Begleitung der Freiwilligen soll soziale, ökologische, kulturelle und interkulturelle Kompetenzen vermitteln und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl stärken.
Zum einen sind die zuständige Mitarbeiterinnen immer absprechbar bei Fragen, Problemen und begleiten Sie gerne in der Zeit des Freiwilligendienstes.
Der Bundesfreiwilligendienst wird aber auch durch Seminare ergänzt. Die Gesamtdauer der Seminare beträgt, bezogen auf eine zwölfmonatige Teilnahme am freiwilligen Dienst, mindestens 25 Tage. Freiwillige, die älter als 27 Jahre sind, nehmen in angemessenem Umfang an den Seminaren teil. So bieten Freiwilligendienste die Möglichkeit, sowohl praktische Erfahrungen im Berufsalltag zu sammeln als auch in den Seminaren eigene Denkmuster und Weltanschauungen zu reflektieren.

Folgende Seminarmodule werden angeboten:

  • Einstiegsseminar zum Beginn des Dienstes (fünftägig)
  • Kompetenzseminar zur Weiterentwicklung persönlicher, sozialer, interkultureller sowie fachlicher Kompetenzen (fünftägig)
  • Seminar zur politischen Bildung (fünftägig)
  • Seminare zu anderen Themen (dienstbegleitend, ein bis fünftägig)
  • Abschluss-/Reflexionsseminar (fünftägig)

Davon werden 20 Bildungstage in den Begleitseminaren von unserem Kooperationspartner malteser Hilfsdienst durchgeführt und die anderen 5 Bildungstage von den Bildungszentren des Bundes übernommen.
Der Ausgangspunkt des Lernprozesses ist die praktische Tätigkeit in den Einsatzstellen, die in den Begleitseminaren unterstützt und reflektiert wird. Im Austausch mit anderen Freiwilligen können Erfahrungen aufgearbeitet und das eigene Rollenverständnis als Helfender diskutiert werden. Durch die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung des Gruppenlebens und der Seminarwochen werden persönliche Kompetenzen geschaffen und geschärft.

Prinzipien der Gestaltung der Begleitseminare sind:

  • Lebensweltorientierung und Ganzheitlichkeit
  • Berücksichtigung aller Lern- und Erfahrungsebenen; inhaltliches und methodisches Einbeziehen der individuellen Lebenslage der Freiwilligen
  • Partizipation
  • Teilhabe, Mitgestaltung und Mitbestimmung bei den Bildungsseminaren; Wirkung des eigenen Engagements verdeutlichen
  • Gender Mainstreaming/Diversity
  • Den Freiwilligen optimale Entwicklungschancen gewährleisten, unabhängig von Geschlecht, kulturelle und sozialer Herkunft; Heterogenität wird zum Vorteil aller Freiwilligen genutzt
  • Überwältigungsverbot und Kontroversität
  • Nicht den Kollegen überreden sondern ihn überzeugen; die eigene Meinung soll durch Diskussionen entstehen werden und nicht aufgezwungen werden

Lernziele:

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konflikt- und Kritikfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz
  • Lernfähigkeit und Leistungsbereitschaft
  • Selbstorganisation und Selbstständigkeit
  • Sorgfalt
  • Verantwortungsbewusstsein

Eine Seminargruppe besteht aus 30 Teilnehmern. Die Heterogenität wird durch die Zusammensetzung aus den verschiedenen Einsatzbereichen gewährleistet. Diese Gruppe bleibt während des Freiwilligendienstes und somit während der Begleitseminare konstant. So können Freundschaften geschlossen und gepflegt werden. Für das Gruppenzugehörigkeitsgefühl ist dies eine wichtige Grundvoraussetzung. Denn während dieser Zeit durchlebt nicht nur der/die Einzelne einen Erfahrungs- und Entwicklungsprozess, sondern auch die Gruppe als Lernort entwickelt sich mit den einzelnen Teilnehmern weiter. Problemsituationen, die in kleinen (Praxisaustausch-)Gruppen oder in der Großgruppe durch kollegiale Beratung besprochen und gelöst werden, bieten Hilfestellung für den Freiwilligendienst aber auch darüber hinaus.

Freiwilligendienste / Bewerbungsverfahren

  1. Rechts im Downloadbereich können Sie sich die aktuelle Liste der freien BFD-Stellen herunterladen.
  2. Hat eine Einsatzstelle Ihr Interesse geweckt, dann nehmen Sie direkt mit der Einsatzstelle Kontakt auf, indem Sie beispielsweise dort anrufen oder eine Email schreiben.
  3. Ist in der Einsatzstelle noch ein Platz frei, können Sie sich mit dem Bewerbungsbogen bewerben. Schicken Sie den Bewerbungsbogen direkt an die Einsatzstelle.
  4. Die Einsatzstelle wird sich innerhalb von zehn Werktagen bei Ihnen melden und das weitere Vorgehen besprechen.
  5. Gerne können Sie alternativ mit uns in Kontakt treten, entweder telefonisch unter der Nummer 0851/ 5018-965, per Email an freiwilligendienst@caritas-passau.de

    Oder Sie vereinbaren einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch.

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Logo für Freiwilliges Soziales Jahr

Das Freiwillige Soziale Jahr in katholischer Trägerschaft wird auf Bundesebene vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend und vom Deutschen Caritasverband gemeinsam koordiniert.

Was ist ein Freiwilliges Soziales Jahr?

Das FSJ ist ein gesetzlich geregeltes Angebot der Jugendbildung. Du kannst während Deines Einsatzes praktische Lebenserfahrung in einem sozialen Arbeitsgebiet sammeln, soziale Berufsfelder kennen lernen und die persönliche Eignung für einen sozialen Beruf überprüfen. Der Einblick in ein soziales Arbeitsfeld ermöglicht Dir Deine Stärken und Begabungen zu entdecken. Das Freiwillige Soziale Jahr ist damit sowohl eine wertvolle Orientierung für Deine Berufswahl als auch ein Impuls für die persönliche Entwicklung und die Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen. Während des Freiwilligen Sozialen Jahres wirst Du durch Seminare pädagogisch begleitet. In diesen Seminaren geht es um die persönlichen Erfahrungen in Deinem Einsatzbereich, Austausch und Begegnung mit anderen sozial engagierten jungen Menschen, Entwicklung von Perspektiven für die Zukunft und die Auseinandersetzung mit persönlichen, weltanschaulichen und christlichen Fragestellungen.

Welche Einsatzfelder gibt es?

Den Freiwilligen wird ein großes Spektrum möglicher Einsatzfelder angeboten, zum Beispiel Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Krankenhäuser, Altenheime und Pfarrgemeinden. Aber auch Bereiche, in welchen im weitesten Sinne eher (gesellschafts-)politisch gearbeitet wird, wie zum Beispiel in Initiativen, Projekten und in der Friedensarbeit stehen für ein Freiwilliges Soziales Jahr offen.
Weitere Informationen beim BDKJ