Frühjahrssammlung - DANK

Ein herzliches "Vergelt´s Gott" an alle Spenderinnen und Spender für unser Caritas-Frühjahrssammlung.

Ein ebenso großes Dankeschön an alle Sammlerinnen und Sammler, die auch dieses Jahr wieder unermüdlich für die Caritas unterwegs waren!

Spende und Engagement

Sammlungen

Caritas-Frühjahrssammlung 2017

Motto: "Caritas. Energie für Menschen in Not"

 

Sehr geehrter Herr Pfarrer,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir in der Caritas sind da für die Menschen in Not! Familien, Kinder, kranke Menschen dürfen sich mit ihren Sorgen an uns wenden und darauf vertrauen, dass wir helfen. Mit Rat und Tat helfen wir wenn Frauen und Männer Beratung und Begleitung brauchen, sie ein Obdach suchen; auch für ihre Seele. Wir unterstützen Familien, die mit ihrem Einkommen unter dem Existenzminimum leben. Wir helfen Schritt für Schritt, wenn der Schuldenberg zu groß geworden ist.

Ja, wir in der Caritas glauben und spüren auch, dass unsere Zeit "die Zeit der Barmherzigkeit ist", wie es unser Heiliger Vater, Papst Franziskus formuliert. Die Kirche zeigt der verletzten Menschheit ihr mütterliches Antlitz. "Die Kirche ist nicht in der Welt, um zu verurteilen, sondern um die Begegnung mit dieser ursprünglichen Liebe zu ermöglichen, die die Barmherzigkeit Gottes ist",  betont Papst Franziskus.

Diese Barmherzigkeit Gottes buchstabieren wir in der Caritas ganz konkret Tag für Tag im Umfeld von Not und Bedrängnis. Wir setzen uns ein, kompetent und mit Leidenschaft. Kurz gesagt: "Energie für Menschen in Not".

So bitten wir alle Pfarrgemeinden und Christen, alle Bürgerinnen und Bürger die Caritassammlung zu unterstützen.

Mit einem herzlichen "Vergelt’s Gott" für all Ihr Engagement.

Ihr 

Diakon Konrad Niederländer 
Bischöflicher Beauftragter
Vorstand 

Informationen zur Caritas-Sammlung

Macht es noch Sinn für die Caritas zu sammeln und für ihre Arbeit um Spenden zu bitten?

Haben wir als katholische Kirche ohnehin nicht genug Geld? Erhalten wir denn nicht Geld vom Bezirk, den Kommunen und Pflegekassen? Wir alle kennen diese Fragen - zur Genüge und nicht zum ersten Mal. Was sollen wir antworten?

Ja, wir sind als Kirche nicht arm, aber gerade deshalb sind wir in der Lage, wie keine andere Kirche in der Welt, Menschen bei uns und in der ganzen Welt zu helfen. Ja, wir erhalten als Caritas Geld von der öffentlichen Hand für Dienstleistungen und Hilfen, die wir im Auftrag der öffentlichen Hand ausüben - wie übrigens jeder andere Wohlfahrtsverband auch. Aber dieses Geld reicht nicht aus, denn wir müssen durchschnittlich zehn bis 15 Prozent zuschießen. Für unseren kirchlichen Grunddienst der Allgemeinen Sozialberatung erhalten wir übrigens von keiner Seite der öffentlichen Hand irgendeine Unterstützung. Dieser Dienst wird nur aus kirchlichen Mitteln und Spenden finanziert.


Was passiert mit dem Geld?

Die Gelder aus der Sammlungswoche, die in der Diözese Passau jeweils mit der Kirchenkollekte beginnt, verbleiben voll und ganz in der eigenen Diözese und kommen damit wiederum der Bevölkerung zugute.

40% aus der jeweiligen Sammlung verbleiben bei den einzelnen Pfarreien

für Menschen in Notsituationen. Die Entscheidung über die Verwendung wird vor Ort durch den Caritasverein oder die Pfarrei getroffen.
Beispiele:

  • Alleinstehende Mütter
  • Arbeitslose Frauen und Männer
  • Alte und kranke Menschen
  • Obdachlose
  • Menschen mit psychischen Problemen
  • Menschen mit Behinderungen

60% aus der Sammlung erhält der Caritasverband für die Diözese Passau

für:

  • Gemeindecaritas (und damit wiederum Unterstützung der Ehrenamtlichen vor Ort)
  • Akuthilfen für Menschen in Not
  • Hilfen für Migranten und Asylsuchende
  • Ausbildungsprojekt

Müssen wir sammeln?

Die Antwort können Sie sich selbst geben: Haben Sie in Ihrer Pfarrei genügend Geld, armen, alten und kranken Menschen, Familien schnell und direkt aus einer sozialen Notsituation zu helfen? Ich meine, keine unserer Pfarreien hat dieses Geld. Auch wir als Caritasverband haben kein übriges Geld, das wir horten könnten. Wir sind und bleiben deshalb aufeinander angewiesen, von Christ zu Christ, von Mensch zu Mensch.