Spende und Engagement

Sammlungen


CARITAS - HERBSTSAMMLUNG 2017

Motto: "Caritas. Energie für Menschen in Not"

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Caritas im Aufbruch. Das heißt zusammen mit Energie für Menschen in Not da zu sein. Sorgen um das tägliche Auskommen. Probleme in der Familie oder alleinerziehend mit Kindern. Gefühlte Ausweglosigkeit bei Sucht. Unsere Welt ist für viele so voller Unsicherheiten. Der Bedarf an Unterstützung und Hilfen wächst. Genau da greift unsere große Gemeinschaft in der Caritas dem Einzelnen unter die Arme. Mit unserem breiten Angebot an Diensten oder Beratungsstellen können wir zielgerichtet helfen.

Sie machen durch Ihr persönliches Engagement einmal mehr Kirche präsent und erlebbar. Dank Ihrer Mithilfe ist es uns möglich, mit Menschen in schwierigen Bedingungen Lebensperspektiven zu entwickeln; professionell und ganz individuell tätig zu sein. Ein solcher Ort ist unser wieder- und neueröffnetes Konradinum als eine zentrale Anlaufstelle erlebbarer Barmherzigkeit in Passau und für die gesamte Diözese.

Deshalb dürfen wir Sie für Samstag, 23. September, vor dem Caritas-Sonntag, zum Tag der offenen Tür im Konradinum einladen.

Wir bitten alle Pfarrgemeinden unsere Caritassammlung zu unterstützen.

Mit einem herzlichen "Vergelt’s Gott" für all Ihr Engagement!

 

Konrad Niederländer                Michael Endres
Bischöflicher Beauftragter        Diözesan-Caritasdirektor
Vorstand                                   Vorstand

 

Informationen zur Caritas-Sammlung

Macht es noch Sinn für die Caritas zu sammeln und für ihre Arbeit um Spenden zu bitten?

Haben wir als katholische Kirche ohnehin nicht genug Geld? Erhalten wir denn nicht Geld vom Bezirk, den Kommunen und Pflegekassen? Wir alle kennen diese Fragen - zur Genüge und nicht zum ersten Mal. Was sollen wir antworten?

Ja, wir sind als Kirche nicht arm, aber gerade deshalb sind wir in der Lage, wie keine andere Kirche in der Welt, Menschen bei uns und in der ganzen Welt zu helfen. Ja, wir erhalten als Caritas Geld von der öffentlichen Hand für Dienstleistungen und Hilfen, die wir im Auftrag der öffentlichen Hand ausüben - wie übrigens jeder andere Wohlfahrtsverband auch. Aber dieses Geld reicht nicht aus, denn wir müssen durchschnittlich zehn bis 15 Prozent zuschießen. Für unseren kirchlichen Grunddienst der Allgemeinen Sozialberatung erhalten wir übrigens von keiner Seite der öffentlichen Hand irgendeine Unterstützung. Dieser Dienst wird nur aus kirchlichen Mitteln und Spenden finanziert.


Was passiert mit dem Geld?

Die Gelder aus der Sammlungswoche, die in der Diözese Passau jeweils mit der Kirchenkollekte beginnt, verbleiben voll und ganz in der eigenen Diözese und kommen damit wiederum der Bevölkerung zugute.

40% aus der jeweiligen Sammlung verbleiben bei den einzelnen Pfarreien

für Menschen in Notsituationen. Die Entscheidung über die Verwendung wird vor Ort durch den Caritasverein oder die Pfarrei getroffen.
Beispiele:

  • Alleinstehende Mütter
  • Arbeitslose Frauen und Männer
  • Alte und kranke Menschen
  • Obdachlose
  • Menschen mit psychischen Problemen
  • Menschen mit Behinderungen

60% aus der Sammlung erhält der Caritasverband für die Diözese Passau

für:

  • Gemeindecaritas (und damit wiederum Unterstützung der Ehrenamtlichen vor Ort)
  • Akuthilfen für Menschen in Not
  • Hilfen für Migranten und Asylsuchende
  • Ausbildungsprojekt

Müssen wir sammeln?

Die Antwort können Sie sich selbst geben: Haben Sie in Ihrer Pfarrei genügend Geld, armen, alten und kranken Menschen, Familien schnell und direkt aus einer sozialen Notsituation zu helfen? Ich meine, keine unserer Pfarreien hat dieses Geld. Auch wir als Caritasverband haben kein übriges Geld, das wir horten könnten. Wir sind und bleiben deshalb aufeinander angewiesen, von Christ zu Christ, von Mensch zu Mensch.