Spende und Engagement

Sammlungen


Caritas-Frühjahrssammlung 2019

Motto: "Caritas. Gemeinsam stärker"

Wir danken allen, die in der Sammlungs-Woche für die Arbeit der Caritas unterwegs waren.
Unsere Sammlerinnen und Sammler verrichten einen unentbehrlichen Dienst, damit die Kirche und ihre Caritas die Liebe Gottes unter den Menschen sichtbar machen können.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die durch die vielen Spenden die Arbeit der Caritas unterstützen. Gerade in einer Zeit, in der die Probleme der Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen, älteren Menschen, Familien, wie Alleinerziehenden immer größer und vielfältiger werden.

Ihnen allen ein herzliches Vergelt´s Gott" !

Informationen zur Caritas-Sammlung

Macht es noch Sinn für die Caritas zu sammeln und für ihre Arbeit um Spenden zu bitten?

Haben wir als katholische Kirche ohnehin nicht genug Geld? Erhalten wir denn nicht Geld vom Bezirk, den Kommunen und Pflegekassen? Wir alle kennen diese Fragen - zur Genüge und nicht zum ersten Mal. Was sollen wir antworten?

Ja, wir sind als Kirche nicht arm, aber gerade deshalb sind wir in der Lage, wie keine andere Kirche in der Welt, Menschen bei uns und in der ganzen Welt zu helfen. Ja, wir erhalten als Caritas Geld von der öffentlichen Hand für Dienstleistungen und Hilfen, die wir im Auftrag der öffentlichen Hand ausüben - wie übrigens jeder andere Wohlfahrtsverband auch. Aber dieses Geld reicht nicht aus, denn wir müssen durchschnittlich zehn bis 15 Prozent zuschießen. Für unseren kirchlichen Grunddienst der Allgemeinen Sozialberatung erhalten wir übrigens von keiner Seite der öffentlichen Hand irgendeine Unterstützung. Dieser Dienst wird nur aus kirchlichen Mitteln und Spenden finanziert.

Was passiert mit dem Geld?

Die Gelder aus der Sammlungswoche, die in der Diözese Passau jeweils mit der Kirchenkollekte beginnt, verbleiben voll und ganz in der eigenen Diözese und kommen damit wiederum der Bevölkerung zugute.

40% aus der jeweiligen Sammlung verbleiben bei den einzelnen Pfarreien

für Menschen in Notsituationen. Die Entscheidung über die Verwendung wird vor Ort durch den Caritasverein oder die Pfarrei getroffen.
Beispiele:

  • Alleinstehende Mütter
  • Arbeitslose Frauen und Männer
  • Alte und kranke Menschen
  • Obdachlose
  • Menschen mit psychischen Problemen
  • Menschen mit Behinderungen

60% aus der Sammlung erhält der Caritasverband für die Diözese Passau

für:

  • Unterstützung für Menschen in Not
  • Beratungsangebote für Familien
  • Hilfen für Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchende
       

Müssen wir sammeln?

Die Antwort können Sie sich selbst geben: Haben Sie in Ihrer Pfarrei genügend Geld, armen, alten und kranken Menschen, Familien schnell und direkt aus einer sozialen Notsituation zu helfen? Ich meine, keine unserer Pfarreien hat dieses Geld. Auch wir als Caritasverband haben kein übriges Geld, das wir horten könnten. Wir sind und bleiben deshalb aufeinander angewiesen, von Christ zu Christ, von Mensch zu Mensch.