Am gleichen Tag haben sie bei der Caritas begonnen, am gleichen Tag sagen sie nach 45 Jahren „Servus“. Robin Glufke und Petra Gawenda mit der Abteilungsleiterin Betriebswirt-schaft Sigrid Donaubauer (li.) und der Stabsstellenleiterin und Justiziarin Miriam Biber.Caritas Passau
Langjährige Mitarbeiter:innen sind wichtige Stützen der Caritas. Petra Gawenda und Robin Glufke sind solche. Sie haben beide 45 Jahre beim Diözesan-Caritasverband gearbeitet. Jetzt gehen sie in den Ruhestand bzw. in die Altersteilzeit. Die beiden Leiterinnen ihrer Bereiche, Sigrid Donaubauer für die Betriebswirtschaft und Miriam Bibel für das Justiziariat, dankten den beiden für den herausragenden Einsatz, für das kollegiale Miteinander; und für die Treue zur Caritas.
Verwaltungsarbeit ist vielfach Schreibtisch-Arbeit hinter dem PC, wenig spektakulär und selten schlagzeilenträchtig. Aber diese Personen halten vielen den Rück frei, erledigen das Alltagsgeschäft und sorgen für reibungslose Abläufe. Sie sind sozusagen der Kitt in einem Verband. Ohne sie könnte die Caritas ihren Auftrag, für die Menschen in Not da zu sein, gar nicht erfüllen. Umso schöner war es, die beiden am Schluss ihrer langen Arbeitszeit gemeinsam verabschieden zu können. Haben die zwei doch auch am selben Tag Anfang September 1980 ihre Ausbildung bei der Caritas begonnen.
Petra Gawenda war viele Jahre an der Seite vom früheren Caritasdirektor Konrad Unterhitzenberger tätig ehe sie für die Pflegesätze, die Schlichtung sowie für das Justiziariat mitverantwortlich wurde. "Für die Menschen zu arbeiten" war ihr in all den Jahren wichtig. Und von der Caritas bleiben ihr, wie sie sagt, "tolle Kolleg:innen und Chefs". In so einem Miteinander sei es ihr leicht gewesen zu arbeiten.
Robin Glufke war in allen Jahren mit Freude ein "Herr der Zahlen". Nach der Lehre in der Dreiflüsse-Werkstatt übernahm er in der Zentrale die Kasse und später die Leitung
der Buchhaltung. Fünf Direktor:innen hat er unterstützt und ist "stolz bei der Caritas und der Kirche seinen persönlichen Beitrag" geleistet zu haben. Und jetzt freut er sich auf die Fischerei und die Holzarbeit.