Thomas Furthmeier, Personalleiter des Caritasverband für die Diözese Passau e. V., unterstreicht die Bedeutung fairer und wettbewerbsfähiger Vergütung für die Zukunft der Pflege.Foto/can
Die aktuellen Vergütungszahlen der Caritas für 2025 in der Langzeitpflege bestätigen erneut ein Vergütungsniveau, das deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt. Darauf weist der Caritasverband für die Diözese Passau e. V. hin. Besonders Pflegehilfskräfte und Auszubildende profitieren von der Vergütungsstruktur.
Pflegefachkräfte in Vollzeit erreichen bei der Caritas im Bundesdurchschnitt ein Bruttoentgelt von 4.407 Euro pro Monat. Dies entspricht in etwa dem Medianeinkommen in der Bundesrepublik. Auch für Pflegehilfskräfte zeigt der Vergütungsvergleich klare Vorteile. Hilfskräfte ohne Ausbildung kommen auf durchschnittlich 3.564 Euro brutto monatlich, Hilfskräfte mit einjähriger Ausbildung auf 4.007 Euro. Damit liegen die Einkommen spürbar über den Vergütungen vieler anderer Träger in der Langzeitpflege.
"Eine verlässliche und wettbewerbsfähige Vergütung ist ein entscheidender Faktor für die Zukunft der Pflege - gerade auch mit Blick auf die Fachkräftesicherung", erklärt Thomas Furthmeier, Personalleiter Caritasverband für die Diözese Passau e. V. "Pflegekräfte erhalten bei der Caritas stabile Rahmenbedingungen und aussichtsreiche Entwicklungsperspektiven. Das stärkt die Mitarbeitenden und trägt zugleich zur Qualitätssicherung in den Einrichtungen bei."
Neben der Vergütung für Fach- und Hilfskräfte bewegen sich auch die Ausbildungsvergütungen weiterhin auf einem hohen Niveau. Auszubildende zur Pflegefachkraft erhalten bereits zum Ausbildungsbeginn 1.416 Euro brutto monatlich. Im Durchschnitt über die gesamte Ausbildungsdauer liegt die Vergütung bei 1.490 Euro brutto.
Hinzu kommt eine weitere allgemeine Lohnerhöhung auf Grundlage der AVR Tarifrunde 2025 um 2,8 Prozent, die bei Einrichtungen und Diensten der Caritas im laufenden Monat wirksam wird. Bei den Auszubildenden erhöht sich die Vergütung in Zukunft um 75 Euro brutto.
Der bundesweite Vergütungsvergleich des Verbandes katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) und der Caritas-Dienstgeber unterstreicht die Rolle der Caritas als verlässlicher Arbeitgeber in der Pflege. Barbara Dietrich-Schleicher, Vorsitzende des VKAD, betont:
"Gute Arbeitsbedingungen zeigen sich auch auf der Gehaltsabrechnung. Die Caritas übernimmt hier seit jeher Verantwortung und setzt damit ein klares Signal der Wertschätzung für den Pflegeberuf."
Für den Caritasverband für die Diözese Passau e. V. sind die Zahlen zugleich ein wichtiges Signal für Mitarbeitende und künftige Arbeitskräfte. Attraktive und transparente Vergütungsstrukturen bleiben ein zentraler Baustein, um qualifiziertes Personal zu gewinnen und langfristig zu binden. Daneben setzt der Caritasverband in dieser Hinsicht auf interessante Fort- und Weiterbildungsangebote sowie ein umfassendes Betriebliches Gesundheitsmanagement.