Wer kennt diesen Ausspruch nicht? Dahinter verbergen sich vielfältige Emotionen bei den am Prozess beteiligten Personen wie Ärger, Frust, Resignation und die Frage, warum der betreffende Bewohner/Klient - trotz ständiger Ermahnungen und Aufforderungen - immer wieder dasselbe Verhalten zeigt. Das soziale Miteinander gerät in eine Sackgasse. Es gibt scheinbar keine Lösung - weder auf der Beziehungs- noch auf der Sachebene.
Um das Verhalten des anderen zu verstehen und lösungsorientiert damit umgehen zu können, reicht eine personenzentrierte Sichtweise nicht aus. Sie betrachtet nur den Menschen, der ein Verhalten zeigt, nicht jedoch das System, in dem das Verhalten gezeigt wird, d.h. die institutionellen Rahmenbedingungen, den Arbeitsplatz, die Wohnsituation, die Angehörigen oder die Mitarbeiter und das Team.
Eine systemische Sichtweise geht davon aus, dass sich Verhalten ändert bzw. ändern kann, wenn sich das System, in dem es gezeigt wird, ändert.
Am Ende der Fortbildung
• haben Sie die systemische Sichtweise bei der Analyse von Verhalten kennengelernt
• sind Sie in der Lage hilfreiche Handlungsstrategien für den pädagogischen Alltag zu entwickeln
• können Sie die Bedeutung für einen gemeinsamen pädagogischen Kontext erkennen und diesen herstellen
• können Sie als Multiplikatoren die entwickelten Konzepte innerhalb ihrer Einrichtung umzusetzen
• haben Sie theoretischer Inhalte unter Bezugnahme auf persönliche Erfahrungen erlernt und durch Übungen und Praxisbeispiele vertieft
Referentin: Dagmar Rudy
Termin: 20.7.2026 - 21.7.2026
Uhrzeit: 09:00 - 17:00
geplanter Ort: Priesterseminar Haus St. Stephan, Domplatz 5, 94032 Passau
Kursgebühr: 399 Euro inkl. Verpflegung
Hinzu kommen 19% MwSt. auf den Verpflegungsanteil bei Teilnehmer:innen, die nicht dem DiCV Passau angehören.
für Mitarbeitende im Assistenzdienst und Führungskräfte
Veranstaltungsnummer
MB26-11