hier sind die Absolventen zusammen mit Vertretern der EinrichtungenFoto/can
Zwiesel (can). anbei Infos und zur berufsbegleitenden Ausbildung zum Praxisanleiter in der Pflege, welche in den letzten 6 Monaten im Caritas BBZ Zwiesel stattfand.
Organisiert wurde diese durch die Abteilung Bildung des Caritasverbandes Passau - Dozenten waren Lehrer des BBZ Zwiesel - allen voran Julia Freilinger und Tobias Spielbauer.
Das IBZ Zwiesel (Institut für Bildung Zwiesel) bietet Fort- und Weiterbildungen für die Pflege im BBZ Zwiesel an und gehört zur Abteilung Bildung des DICV.
Es besteht seit 3 Jahren.
Die Ausbildung wurde bereits zum zweiten Mal angeboten.
Dauer 300 Stunden
Die Ausbildung zum Praxisanleiter in der Pflege vermittelt pädagogische, rechtliche und fachliche Kompetenzen, um Auszubildende professionell anzuleiten und zu beurteilen. Inhalte sind u.a. Lernmethoden, Kommunikation, Beurteilungsgespräche sowie Planung und Gestaltung von Anleitungssituationen. Außerdem werden rechtliche Grundlagen und Qualitätsstandards der Pflegeausbildung behandelt.
Insg. 15 Absolventen
Zur Abschlussfeier waren neben den Absolventen auch die zugehörigen Einrichtungen eingeladen - zahlreiche Vertreter waren gekommen.
Auch anwesend waren die Dozenten des IBZ sowie Michaela Meindl, Leiterin der Abteilung Bildung des DICV.
Frau Meindl begrüßte die Absolventen sowie die anwesenden Einrichtungsvertreter und gratulierte herzlich zum Bestehen der Ausbildung. Sie ging noch auf die Wichtigkeit des IBZ ein - das IBZ ergänzt die Pflegeschule im BBZ durch wichtige Fort- und Weiterbildungen, die somit auch in der Region um Zwiesel und in den Räumen der Pflegeschule angeboten werden können.
Hier ein Auszug aus der Rede von Herrn Spielbauer (Ausbildungsleitung):
Durch das Pflegeberufegesetz ist die qualifizierte Anleitung ein zentraler Bestandteil der Ausbildung geworden. Gleichzeitig erleben wir in der Praxis ein echtes Nadelöhr: Es gibt zu wenige Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter und wir haben bei der Verteilung unserer Auszubildenden, vor allem im ambulanten Dienst, wirklich große Probleme. Ohne Anleitungen in den Pflichteinsätzen können unsere Auszubildenden ihre Ausbildung nicht beenden. Die 10 Prozent Anleitung ist eine gesetzliche Verpflichtung und muss eingehalten werden: Deshalb appellieren wir an alle Partner ihre Fachkräfte von der Weiterbildung zu überzeugen.
Liebe Absolventinnen und Absolventen,
300 Stunden berufsbegleitende Weiterbildung sind nun geschafft und ich habe den größten Respekt vor dieser Leistung. Nehmen Sie Ihr Wissen, Ihre Erfahrungen und Ihre Motivation mit in Ihren Berufsalltag. Seien Sie Vorbilder, Begleiter und Impulsgeber. Die Pflege braucht Sie - heute mehr denn je."
Anschließend wurden den Absolventen die Zeugnisse überreicht und die Veranstaltung fand einen gelungenen Abschluss bei einem Stehempfang mit Sekt und Häppchen.