Dank, Wiedersehen und Abschied bei den Verantwortlichen die schulische Bildung von Kindern- und Jugendlichen mit Handicap. V.li.: Max Absmeier früherer Rektor in St. Severin und Geburtstagsjubilar, Thomas Deschner, Leiter Caritas Förderzentrum St. Severin, Ralf Reiner, Leiter Bereich Schulen bei der Regierung von Niederbayern, Leitender Regierungsdirektor Rainer Fauser, dessen Nachfolgerin Birgit Haran und Karl Bischof, Leiter Förderzentrum Don Bosco.
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Er hat die Arbeit an den Förderzentren der Caritas über Jahre gefördert und geprägt. Er hat jungen Menschen mit Handicap Startchancen ermöglicht. In wenigen Tagen wird der Leitende Regierungsschuldirektor Rainer Fauser in den Ruhestand verabschiedet. Am Dienstag, 24. März, haben sich in Passau bei ihrer Dienstbesprechung bereits die Leiter:innen aller Förderschulen- und Seminare verabschiedet und dabei seinen persönlichen Einsatz gewürdigt.
Die Passauer Caritasdirektorin Andrea Anderlik unterstrich "die gute Zusammenarbeit und dankte für das langjährige Miteinander". Rainer Fauser habe eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von Jugendlichen mit Förderbedarf eingenommen. Inklusion sei das sei das zentrale Leitbild für seine Arbeit im Sachgebiet Förderschulen gewesen. Dies mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Fördereinrichtungen und allgemeinen Schulen schrittweise auszubauen und allen Jugendlichen die gleichberechtigte Teilhabe am Bildungssystem zu ermöglichen.
Zur Verabschiedung Fausers am Rande der Tagung in Passau waren frühere Schulleiter eingeladen, darunter der Passauer Max Absmeier. Dieser war von 1978 bis 2010 in sonderpädagogischen Einrichtungen der Caritas tätig, zuletzt zwölf Jahre als Rektor des Förderzentrums St. Severin in Grubweg. Dass der Abschied Fausers genau mit dem 80. Geburtstag Absmeiers zusammenfiel, war schöne Fügung. So konnte man im Kreis der Kolleg:innen gleich zweifach Glück und Segen für die kommenden Jahre wünschen.