Kunstnacht in der Passauer Altstadt am 11. Juli 2025Foto: Gemeindecaritas
Die Kunstnacht lud wieder viele tausende Besucher zum Flanieren, Staunen und Verweilen in die Passauer Altstadt ein. Rund um das UNO-Flüchtlingszelt, das auch als Kunstobjekt zu verstehen ist, wurde durch die Koordination der Gemeindecaritas ein vielfältiges Programm angeboten.
Mit einer Vielzahl an Themenschachteln eröffneten die Kolleginnen und Kollegen der Flüchtlings- und Integrationsberatung der Caritas den Besuchern die Möglichkeit, in die Welt von Geflüchteten einzutauchen. So fand man beispielsweise Schätzfragen und Informationen zu verschiedenen Themen, wie "Fluchtgründe" oder "Leben in einer Gemeinschaftsunterkunft". In einer Box waren Wünsche von Geflüchteten gesammelt. Aber auch die Sinne wurde angesprochen. So bot eine Box sinnliche Erfahrungen mit Gerüchen aus dem Orient.
Auf einer Weltkarte konnten die Besucher eine Pinnadel an ihren Herkunftsort setzen und bald konnte man deutlich sehen, dass sich in Passau viele Kulturen begegnen.
Franz Böhmisch vom Sachausschuss Asyl und Migration des Diözesanrates und Lehrer an der Berufsschule begleitete gemeinsam mit einem Schüler aus Afghanistan die Veranstaltung mit Musik auf Gitarre und Oud.
Die Brücke, die Schülerinnen der Gisela-Schulen gemeinsam mit den Wolfsteiner-Werkstätten und Schüler:innen der Don-Bosco-Schule Passau gestaltet haben (Bericht S. S. 24), lud zu einem Erinnerungsfoto mit einer klaren Botschaft ein: Make Peace - build bridges. Die Bilder wurden vielfach auf Instagram gepostet.
Der Dom war während der ganzen Zeit geöffnet.