Ein großer Erfolg war die Weihnachtsaktion „wunschzettel.zone“ für notleidende Menschen im rumänischen Satu Mare. Die Caritas konnte dort allein 1.500 Lebensmittelpakete verteilen. Insgesamt kamen bei dem Gemeinschaftsprojekt der Caritas-Auslandshilfe, dem BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend), des Bischöflichen Jugendamtes und der Kirchlichen Jugendbüros in der Diözese Passau über 22.000 Euro an Spenden zusammen.
Caritasdirektor Ioan-Laurentiu Roman bedankt sich außerordentlich. „Mit Ihrer Hilfe ist es uns möglich geworden, unzählige arme Menschen – Kinder, Familien, alte Menschen – zu beschenken und ihnen so ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen“, hat er jetzt mitgeteilt. Dabei würden momentan doch auch viele Menschen in Deutschland unter den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie leiden. Umso mehr schätzt der Caritasdirektor in Satu Mare das Engagement und die Mühen. „Mit vor Freude strahlenden Kinderaugen und in stiller Dankbarkeit wurden die Weihnachts- und die Lebensmittelpakete von Klein und Groß in Empfang genommen“, berichtet er.
„wunschzettel.zone“ heißt: Miteinander Wünsche erfüllen und damit lebenswichtige Hilfe leisten. Eine Mitarbeiterin der Caritas-Hauskrankenpflegestation Satu Mare übergibt ein aus Passau finanziertes Lebensmittelpaket.Caritas Satu Mare
Birgit Klein und Mario Götz als Verantwortliche der Hilfsaktion in Passau ziehen eine überaus positive Bilanz der Aktion 2020. Mit 15.000 Euro konnten Lebensmittel in Form von Weihnachtstüten finanziert werden. Somit bekamen über 1.500 Familien oder alleinstehende Menschen aus ärmsten Verhältnissen Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln, Mehl oder Zucker. Aber auch viele „Wünsche“ der Einrichtungen der Caritas und des Bistums Satu Mare können nun verwirklicht werden, weil viele dazu halfen. In Kindergärten, Reha-Zentren sowie im Altenpflegebereich fehlt es oft an einfachster Ausstattung. „Ein gutes Beispiel ist die Personenwaage für einen Kindergarten für 37 Euro. Damit wird bei stark untergewichtigen Kindern kontrolliert, ob sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert“, erklärt Birgit Klein. „Oft sind es kleine Dinge, manchmal können wir aber auch größere Anschaffungen finanzieren, wie z.B. eine Geschirrspülmaschine oder eine neue Eckbank im Haus Perla, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung“. Insgesamt gehen nun über 22.000 Euro nach Satu Mare, kann sich Mario Götz freuen und sich bei allen bedanken, die vertrauensvoll gespendet haben.
Ein Grund für den Erfolg sehen die Verantwortlichen in der Transparenz: 100 Prozent der Spenden werden ohne Abzug von Kosten weitergegeben und die Verwendung der Gelder genauestens geprüft; auch durch Besuche vor Ort. Für 2021 wird geplant, die Partner in Satu Mare zu besuchen. Das war aufgrund der Pandemie letztes Jahr nicht möglich. Aber weiterhin möglich ist es, die Aktion zu unterstützen. Denn die Menschen in Rumänien brauchen Hilfe auch außerhalb der Weihnachtszeit. Auf www.wunschzettel.zone finden Interessierte ganz individuelle Projekte und können schnell und zielgerichtet Wünsche erfüllen.