Schutzmaßnahmen gelten noch immer, aber der Alltag in der Waldkirchner Senioren- und Pflegeinrichtung St. Gisela ist entspannter. Eine willkommene Abwechslung für die Seniorinnen und Senioren sind die Besuche der „KlinikClowns“. Am Montag, 6. Juli, sorgen Renate Neckermann und Mira Neumeier, alias „Rosmarie Sprudel“ und „Rosi Sauerkräuter“ wieder für gute Laune. Ein weiterer Outdoor-Auftritt vor dem Eingang steht an. Die Bewohner werden ihnen von den Balkonen oder Fenstern aus zuschauen und zuhören.
Die „KlinikClowns“ machen ihre Späße vor dem Eingang von St. Gisela. Mira Neumeier, alias „Rosi Sauerkräuter“ (li.), und Renate Neckermann, alias „Rosmarie Sprudel“ zaubern den Senioren/innen ein Lächeln ins Gesicht. caritas/Anneliese Friedl
Ab März war eine lange Pause bis die „KlinikClowns“ im Juni die Besuche wieder aufnahmen. Für Diözesan-Caritasdirektor Michael Endres ist das ein kleines Stück Normalität und eine willkommene Abwechslung. „Unsere Mitarbeitenden sind mit außergewöhnlichem Einsatz dabei, die gewohnte Pflege und Betreuung zu gewährleisten und die Besuche der Angehörigen zu organisieren“. Dazu gehöre auch, solche Lichtblicke zu ermöglichen. Das entspannt einfach die Situation zusätzlich. „Wir haben zur Zeit keine Infektionen in St. Gisela“, so der Caritasvorstand. Ihm ist wichtig: „Wir schützen die uns anvertrauten Personen und wollen ihnen jetzt wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern“.
Auch die Einrichtungsleiterin Michaela Meindl freut sich, dass die Besuche wieder möglich sind. „Zwar in anderer Form, aber genauso lustig, unterhaltsam und einfühlsam“. Der Spaß und die Musik der beiden sei ein weiteres kleines Highlight für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Besuche von „Rosmarie Sprudel“ und „Rosi Sauerkräuter“ alle zwei Wochen gehören seit drei Jahren zum Leben in der Waldkirchner Caritas-Einrichtung St. Gisela. Normalerweise gehen sie in die Gruppenräume oder besuchen die Senioren auf ihren Zimmern. Das ist zur Zeit aber nicht möglich.