Monika Winkler, Koordinatorin der Passauer Tafel (rechts), erläutert der ÖDP-Delegation die Arbeit der wichtigen Caritas-Einrichtung (v. l.): Johanna Seitz, ÖDP-Fraktionsvorsitzender Urban Mangold, Ronja Zöls-Biber und Dr. Claudia FaßbenderFoto: ÖDP
Fraktions- und Kreisvorstandsmitglieder der ÖDP haben die Passauer Tafel besucht, um mit den Verantwortlichen über die Situation bedürftiger Menschen zu sprechen. Von Tafel-Koordinatorin Monika Winkler und Caritas-Vorstand Stefan Seiderer, sowie Abteilungsleiterin Ingrid Aldozo erfuhren sie dabei, dass sich mittlerweile 80 Ehrenamtliche bei der Tafel engagieren - von 14 bis 80 Jahren. Wegen des immer größeren Andrangs stehen 310 Haushalte noch auf der Warteliste, das sind geschätzt 900 Personen. Es gibt sogar einen Aufnahmestopp, weil nicht genügend Lebensmittel zur Verfügung stehen. Im Stadtrat wurde zuletzt darüber gesprochen, die Tafel bei der Suche nach größeren Räumlichkeiten zu unterstützen.
"Wir befürworten das sehr", erklärte ÖDP-Fraktionsvorsitzender Urban Mangold: "Die Passauer Tafel leistet einen Dienst von größter gesellschaftlicher Bedeutung: Lebensmittel werden gerettet und damit Bedürftigen geholfen. Die Ehrenamtlichen stoßen aber angesichts einer dramatischen Zunahme von Tafel-Kunden an ihre Grenzen. Die Stadt sollte ihre Möglichkeiten ausschöpfen und die Tafel in ihrer Arbeit unterstützen. Das werden wir immer befürworten".