Die Erstkommunionkinder aus Breitenberg-Sonnen übergeben gemeinsam mit ihren Begleitpersonen eine Spende von 500 Euro an Theresa Humer (Leiterin des Ronald McDonald Hauses in Passau, Mitte). Der Betrag stammt aus dem Verkauf selbst gestalteter Osterkerzen und wurde vom Pfarrcaritasverein Breitenberg-Sonnen aufgerundet.Foto/can
"Wir sind Freundinnen und Freunde von Jesus!" - das hören die Erstkommunionkinder im Pfarrverband Breitenberg-Sonnen sehr oft im Rahmen der Vorbereitung auf das große Fest ihrer Erstkommunion. Und natürlich hören sie von ihrem Freund Jesus: Was er den Menschen von Gott erzählt und wie der ihnen geholfen hat. Sie hören, dass Gott und Jesus jeden Menschen unendlich liebhaben und dass diese sich für jeden Menschen ein gutes Leben wünschen.
Doch, was bedeutet das nun für die Freundinnen und Freunde von Jesus?
Die Erstkommunionkinder des Jahres 2026 konnten ganz praktisch erfahren, was es bedeutet, wenn man sich nicht nur selbst von Jesus geliebt fühlt, sondern diese Liebe auch weitergibt an andere. Und so haben sich zahlreiche Erstkommunionkinder in der Fastenzeit 2026 im Pfarrheim Breitenberg getroffen, um Osterkerzen zu gestalten. Sie wurden dabei von Mitgliedern des Pfarrcaritasvereins Breitenberg-Sonnen unterstützt. Diese Kerzen wurden dann am Palmsonntag gegen eine Spende jeweils nach den Gottesdiensten in Breitenberg und Sonnen angeboten. Das Geld, das die Kinder so sammeln konnten, wollten die Kinder an das Ronald McDonald Haus in Passau spenden. So hatten sie es in einer Abstimmung entschieden. Die 431 €, die die Kinder für diesen guten Zweck zusammenbekommen haben, wurden durch den örtlichen Pfarrcaritasverein auf 500 € aufgerundet.
Schließlich überreichten Samu Schätzl und Emma Fischer als Vertretende der Erstkommunionkinder nun im September die Spende persönlich an die Leiterin des Ronald McDonald Hauses in Passau, Theresa Humer. Begleitet wurden sie dabei nicht nur von ihren Müttern, sondern auch von Mitgliedern der Vorstandschaft des Pfarrcaritasvereins Breitenberg-Sonnen (Berta Kloiber, Brigitte Reischl und Reinhard Brandstetter), sowie von Gemeindereferentin Stephanie Fürst-Bogner.
Frau Humer nahm den selbstgestalteten Spendenscheck der Kinder sehr erfreut entgegen und bedankte sich herzlich für ihr Engagement.
Gerne führte sie die Gruppe durch das Haus und informierte über die Arbeit, die sie und die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hier täglich leisten.
Die Kinder und Erwachsenen waren beeindruckt davon, was hier täglich getan wird, um den Familien kranker Kinder ein Zuhause auf Zeit zu bieten, in dem sie sich wohl fühlen können und auch Unterstützung finden.
Schließlich wurden Kinder und Erwachsene noch mit Kuchen und heißer Schokolade bewirtet und man ließ den Besuch zusammen mit Frau Humer gemütlich ausklingen.